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Arbeiten und Leben als Pflegekraft in der Schweiz

 

Arbeiten als Pflegekraft in der Schweiz

Im Unterschied zu Deutschland, wo die meisten Problematiken, im Pflegebereich unter anderen in den niedrigen Gehaltern und den schlechten Arbeitsbedingungen liegen, liegt das Problem in der Schweiz in der niedrigen Ausbildungsquote. Während die Schweiz pro Jahr einen Bedarf von ca. 6.000 neuen Pflegekräften hat, werden nur die Hälfte der benötigten Fachkräfte ausgebildet. 

Mittlerweile haben im Pflegebereich rund die Hälfte der Mitarbeiter eine ausländische Ausbildung. Ähnlich ist die Situation bei den Ärzten in den Krankenhäusern. 

Was sind nun die wirklichen Unterschiede im Vergleich zu Deutschland, wenn ich als Pflegekraft in der Schweiz arbeite? Zusammengefasst sind es folgende Punkte:

  • gute Arbeitsbedingungen

  • klassische Teamarbeit

  • Lohnunterschied

  • höheres Ansehen der Pflege

  • mehr Kompetenzen als in Deutschland

  • flache Hierarchien

Zum einem, sind die im Vergleich zu Deutschland, guten Arbeitsbedingungen zu erwähnen. Laut einer Studie der Hans-Böckler-Stiftung betreuen Pflegekräfte in Deutschland im Durchschnitt 13 Patienten, während in der Schweiz im Schnitt nur 8 Patienten betreut werden. Dadurch ist die Qualität der Pflege in der Schweiz wesentlich höher und die Arbeitsbelastung geringer als in Deutschland, was sich stark auf die Zufriedenheit der Mitarbeiter auswirkt. 

Des Weiteren hat dies auch Auswirkungen auf die Teamarbeit, die in der Schweiz im Vergleich zu Deutschland in der Praxis wesentlich stärker praktiziert wird.

Vergleicht man die Löhne im Bereich der Pflege zum allgemeinen Lohnniveau sieht man, das in der Schweiz  relative hohe Gehälter gezahlt werden. Die Schweiz bezahlt in der Pflege das 1.21-fache eines Schweizer Durchschnittslohns, während in Deutschland nur das 1.13-fache eines Deutschen Durchschnittsgehalts vergütet wird (Quelle OECD). Die hohen Löhne sind unter anderen auch ein Indikator für das höhere Ansehen und die Wertschätzung der Pflegekräfte in der Schweiz. 

Die Ausbildung in den Pflegeberufen hatte in der Schweiz schon immer einen relativ hohen Stellenwert. Dies lässt in den Einrichtungen einen bewussten Skill- und Grademix zu. Dadurch haben die Pflegekräfte mehr Kompetenzen und übernehmen Arbeiten, die in Deutschland bei den Ärzten liegen.

Ein Beispiel der flache Hierarchien in der Schweiz ist die Du-Kultur. 

In vielen Schweizer Firmen hat sich mittlerweile das "Du" über alle Hierachien durchgesetzt oder wurde sogar von einigen Firmenleitungen verordnet. So dürfte sich bei den meisten Schweizer Arztpraxen und den Teams in den Spitälern (Krankenhäusern) mittlerweile das "Du" durchgesetzt haben.

Leben als Pflegekraft in der Schweiz

Fragt man Deutsche Pflegekräfte, die in der Schweiz wohnen, was Ihnen am Besten in der Schweiz gefällt, hört mann immer wieder - die hohe Lebensqualität. Was gibt es in der Schweiz, was andere Länder nicht haben. Nicht umsonst tauchen die Schweizer Städte, wie Zürich, Basel, Bern und Genf ständig in Ranking über die lebenswertesten Städte der Welt auf, innerhalb der Plätze 1-10 auf.

Die Lebensqualität spiegelt sich in folgenden Punkten wieder

  • Internationalität - sprachliche Vielfalt

  • Infrastruktur - sehr gut ausgebauter öffentlicher Verkehr

  • zentrale Lage

  • Sicherheit

  • hervorragendes Bildungssystem

  • alles auf engstem Raum

Und nicht zu vergessen die Freizeitmöglichkeiten in einem der beliebtesten Urlaubsländer.

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